Jugendromane über Umweltschutz

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Jugendromane über Umweltschutz

Die Große Wildnis ist ein neues Abenteuer, das zur Verteidigung der Rechte der Tiere aufruft, indem es den Tieren buchstäblich Stimme verleiht.

Die Große Wildnis ist eine Geschichte, die aus vielerlei Gesichtspunkten besticht. Einerseits stellen wir mit Kester Überlegungen über den Umgang des Menschen mit der Natur an. Er ist längst nicht mehr respektvoll sondern führt zu deren Vernichtung, ohne dass er sich um die Zukunft der Erde kümmert. Andererseits wird die Überlegung gerade seitens der Tiere angestellt, die Hauptopfer der giftigen Herrschaft der menschlichen Wesen sind. D. h. Kester verfügt über die große Gabe mit den Lebewesen zu sprechen und wird so zur einzigen Person, die in der Lage ist, ihnen zu helfen.

Der Held bringt durch den Kampf für die Rechte der Tiere sein Leben in Gefahr, wobei er edle Gefühle beweist, die in der Welt, in der er lebt offenbar rar sind. Kester rebelliert folglich auch gegen Hierarchie und totalitäre Denkweisen. Daher ist diese Geschichte auch für unsere Stammleser intensiv; es werden glaubwürdige Charaktere geformt, mit denen man sich identifizieren kann und aufgrund des Formats kurzer und dynamischer Kapitel hört man nicht auf zu lesen bis man am Ende des Buches angelangt ist.

Kurz gesagt, bei dieser Geschichte wird soviel Adrenalin ausgeschüttet, dass wir bereits sehnsüchtig auf die anderen Bücher der neuen Sage warten, die mit der Unterstützung des großartigen Schriftstellers Piers Torday aufwarten, der für dieses Abenteuer The Guardian Children's Books Prize 2014 erhielt. Eine Auszeichnung, ein Werk und ein Autor, die uns sehnlichst wünschen lassen, wir hätten die große Gabe, mit den Tieren zu sprechen.

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